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1.

JA, ICH HABE MEINEN WOHNSITZ IN DEUTSCHLAND.

2.

NEIN, ICH HABE MEINEN WOHNSITZ NICHT IN DEUTSCHLAND.
I don't live in Germany.

1.

EINFÜHRUNG: VORBEUGUNG BEI HÄMOPHILIE A

Durch Ersatz des fehlenden körpereigenen Gerinnungsfaktor VIII kann bei Hämophilie A Blutungen wirksam vorgebeugt werden, und zwar durch regelmäßige Injektionen. Mittlerweile sind unter den Faktor VIII-Präparaten sogar solche verfügbar, die eine längere Verweildauer des Wirkstoffes im Körper ermöglichen. So reichen weniger Injektionen aus, um dennoch einen wirksamen Schutz zu erzielen.

Individuelle Unterschiede von Mensch zu Mensch bedingen große Unterschiede beim Abbau des Medikaments

In der Vergangenheit wurde die Dosis des zu verabreichenden Faktor VIII nach dem Körpergewicht berechnet. Schwere Menschen erhielten mehr Wirkstoff, leichte Menschen weniger.

Heute gibt es eine andere Methode, die benötigte Dosierung individueller und somit genauer zu bestimmen. Es wird berechnet, wie schnell der per Injektion verabreichte Faktor VIII im Körper abgebaut wird.

Ein Wert, an dem man sich orientiert, ist die sogenannte Halbwertszeit. Das ist die Zeit, die benötigt wird, bis die Hälfte eines verabreichten Medikaments wieder aus dem Körper verschwunden ist.

Hier gibt es große individuelle Unterschiede: Manche Menschen bauen einen Wirkstoff schnell ab, andere langsamer.

Für die Vorbeugung von Blutungen bei Hämophilie A sind individuelle Unterschiede entscheidend: Nur, wenn genügend Faktor VIII im Körper ist, kann man als Patient bestimmten Aktivitäten – z. B. Sport – nachgehen, ohne dabei Blutungen zu riskieren.

Weitere Informationen zur Hämophilie finden Sie unter:
www.myHaemophilie.org